Oststeinbeker Kulturring e.V.

Veronika Kranich:
Kunstvortrag
„Impressionismus – Expressionismus“

Veronika Kranich
Impressionismus - Expressionismus
Kunstvortrag

Dieser Vortrag widmet sich dem Vergleich der beiden Stile anhand ähnlicher Motive. Frankreich gilt als Ursprungsland des Impressionismus, in Deutschland entstand als Gegenbewegung der Expressionismus. Allerdings hat sich die impressionistische Malweise auch nachträglich in Deutschland entwickelt.

Impressionismus bedeutet „Eindruckskunst“. Er stellt die äußere Wirklichkeit dar. Expressionismus bedeutet „Ausdruckskunst“. Ihm geht es um die Darstellung der innerlich erlebten Wirklichkeit. Es gibt viele Parallelen, aber auch viele Unterschiede zwischen diesen beiden Stilen. Vorgestellt werden viele Maler beider Stilrichtungen. Auch in der Lyrik sind beide Richtungen vertreten. Daher werden auch auf diesem Gebiet mit einigen Beispielen die Unterschiede im Vergleich vorgestellt.

Vielen ist er nicht klar: der Unterschied zwischen Impressionismus und Expressionismus. Denn bunt sind beide Kunstrichtungen. Beiden ist gemein, dass in ihnen viel mit intensiver, kräftig leuchtender Farbe gearbeitet wird. Der Impressionismus ist die ältere Stil-Epoche, für sie wird der Zeitraum zwischen 1860 und 1890 angegeben.

Landschaften, Stillleben, auch Stadtansichten sind die bevorzugten Objekte, die mit leicht geführtem Pinsel, oft nur getupft, gemalt werden. Die Jahre zwischen 1900 und 1930 gehören dem Expressionismus, bei dem die authentische Abbildung sich allmählich auflöst und wandelt zu abstrakten Formen. Bedeutende Künstlergruppen dieser Zeit sind „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“.

Beide Richtungen stehen sich nicht krass gegenüber, oft sind die Grenzen fließend. Beliebtes Motiv: Brücken. Teils als natürliches Bauwerk über Flüssen, in denen sich die Landschaft spiegelt, teils aber auch als Symbol für „etwas überbrücken“. Als schönes Beispiel für die unterschiedliche Wahrnehmung von Landschaft und Natur mag die Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Bilder dienen: Max Slevogts „Segelboote auf der Alster“ aus dem Jahre 1905 und Erich Heckels „Landschaft bei Dresden“ (1910)

Am Sonntag, den 13. November 2022, wird Veronika Kranich im Oststeinbeker Bürgersaal auf diese Unterscheidungs-Merkmale eingehen und die beiden Stilrichtungen anhand ihrer Künstler vorstellen. Wie immer in den vergangenen Jahren wird die Kunstinterpretin aus Hamburg einen lebendigen und informativen, mit Bildern angereicherten Vortrag halten und dabei klären, warum die eine Epoche mit dem Begriff „Eindruckskunst“ und die andere mit „Ausdruckskunst“ beschrieben wird.

Veronika Kranich wurde im Saarland geboren. Sie absolvierte ein Studium für das Lehrfach (Französisch / Naturwissenschaften) und gleichzeitig eine Theaterausbildung in München. Nach Engagements am Stadttheater Konstanz, der Landesbühne Esslingen und dem Residenztheater München arbeitete sie zwischen 1979 – 1992 in Hamburg am Altonaer Theater mit vielen tragenden Rollen der Weltliteratur. Gleichzeitig war sie Moderatorin und Ansagerin beim NDR. Seit 1994 ist sie mit Soloprogrammen selbstständig, veröffentlichte eigene Gedichte und Lieder. Seit 2001 spielt und inszeniert sie selbstgeschriebene Bühnenstücke (Frida Kahlo – Vida Apasionada / Erika Mann – Roter Pfeffer, Best of “Die Pfeffermühle” / Mascha Kaléko – Nirgendland / „Mitte des Lebens“ – Bühnenfassung des Romans von Luise Rinser)/ „Leben ist heute – Alles ist Fluss“ (Chansons mit zwei Stimmen und Gitarren) / „Chopi – Schumi -Schubi“ (Klavier, Querflöte und Poesie). Seit 2015 begrüßen wir Veronika Kranich regelmäßig im Oststeinbeker Bürgersaal mit ihren beliebten Kunstvorträgen über das Leben und Werk berühmter Maler.

Mehr unter: www.veronikakranich.de

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Event Informationen

Datum: 12.11.2023, 15:30 Uhr

Tag: Sonntag
Tickets: 10 Euro (ggf. 16 Euro mit Kaffee & Kuchen)
Kategorie: Kunstvortrag

Vorverkaufsstart wird noch bekanntgegeben

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